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Strahlenanteile des Tageslichts und insbesondere der UV-Strahlen schädigen die Holzoberfläche in Verbindung mit Feuchtigkeit durch Ligninabbau. Zunächst sichtbar durch Braunverfärbung. Es entstehen wasserlösliche Abbauprodukte des Lignins, die durch Regen ausgewaschen werden. Die Holzoberfläche zeigt dann je nach Besiedelung mit Bläuepilzen eine silbergraue bis schwarze Verfärbung. In diesem Stadium ist die Tragfähigkeit der Holzoberfläche für Beschichtungen nicht mehr gewährleistet. Um diesen physikalischen Effekt vorzubauen, enthalten Holzlasuren Pigmente, welche UV-schützende Eigenschaften haben.

Die Anstriche gestatten zwischen Untergrund und Umgebung einen gewissen Feuchtigkeitsaustausch. Sie ventilieren. Ventilationsfaktoren sind Durchlässigkeit von Ventilationslacken im Vergleich zu einem Normalanstrichsystem.

Annahme eines unerwünschten gelblichen bis braunen fahlen Farbtones, bedingt durch Eigenschaften bestimmter Bestandteile des Anstrichmittels. Zu unterscheiden sind Vergilbungen im direkten Licht, Vergilbung unter Lichtabschluss, Vergilbung infolge von Hitzeeinwirkung und Ammoniakvergilbung. Der Begriff Vergilbung bezieht sich vor allem auf weiße Lackanstriche. Bei den früheren Leinölen und Alkydharzlackfarben war die Vergilbung sehr ausgeprägt. Heute bewirken verschiedene Bindemittelzusätze u.a. eine bessere Lichtbeständigkeit. Dennoch sind für kritische Objekte besser Lackfarben auf Acrylbasis einzusetzen.